Bärlauch bringt Genuss und Gesundheit

Eingetragen bei: Ernährung, Gesundheit | 0

Bärlauch

Jetzt ist die Zeit für Bärlauch, denn er ist jetzt in Wäldern und an Waldrändern zu finden. Er schmeckt nicht nur hervorragend und kann uns dadurch einen kulinarischen Hochgenuss herzaubern, sondern kann auch auf gesundheitlicher Ebene einiges für uns tun. Gerade jetzt im Frühjahr und zur Fastenzeit.

Wenn Du jetzt im Wald unterwegs bist, so ist alles noch recht karg und es regen sich gerade die ersten Triebe mit vollster Kraft. Es wirkt so, als könnte es jeden Moment explodieren. Aber der Bärlauch taucht die Stellen wo er wächst schon in ein tiefes Grün. Oft wächst er in großen Mengen und mancherorts bildet er richtige Teppiche. Wenn Du Glück hast, wächst er sogar in Deinem Garten.

Früher Bärlauch
Bärlauchfeld im März

Der Bärlauch gehört zu den Liliengewächsen.

Bärlauch Erkennen und Pflücken

Wenn Du Bärlauch nicht in Deinem Garten findest, sondern in der Natur sammelst, dann solltest Du Dir wirklich absolut sicher sein. Und auch dann solltest Du nicht versäumen, die Blätter, die du pflückst wirklich genau anzuschauen – immer. Denn oft können zwischen dem Bärlauch auch Maiglöckchen oder auch Herbstzeitlose auftauchen. Das sicherste Unterscheidungsmerkmal: der Bärlauch hat einen Stil, der sich bis zur Spitze des Blattes zieht und wenn man ihn knickt, dann knackt es. Er ist eher kantig, während der Maiglöckchenstil rund ist und die Herbstzeitlosen gar keinen Stil haben. Das Maiglöckchen hat in der Regel zwei Blätter an einem Stil. Beim Bärlauch hat jedes Blatt einen Stil. Schließlich kann man auch immer mal einen Geruchstest machen.

Bärlauch Durchbruch
Bärlauch Kraft in der Natur

Generell achtet man darauf, dass man schöne unversehrte Blätter pflückt. Umso jünger die Blätter sind, umso intensiver und schärfer sind sie. Wenn die Knospe kommt, verlieren sie ihre intensive Note, die Knospe ist aber auch essbar. Sie kann beispielsweise zu Bärlauchkapern verarbeitet werden.
Wenn Du wild sammelst, dann schone die Pflanzen, indem Du verteilt sammelst.

Der Kulinarische Blick auf den Bärlauch

In den letzten Jahren ist der Bärlauch wieder sehr bekannt geworden und man kann ihn heute sogar auch oft im Supermarkt kaufen. Beim Bäcker findet man Bärlauchbrot, es gibt Bärlauchkäse und auch in vielen Restaurants steht Bärlauch auf dem Plan.
Bärlauch hat einen knoblauchartigen Geschmack, aber ist von seinen Inhaltsstoffen doch anders.

Jetzt im Frühling kann man ihn hervorragend frisch verwenden: fein gehackt, mit Butter auf einem Brot – oder im Salat oder in der Gemüsepfanne. Auch mit Pilzen finde ich es sehr schmackhaft. Weiterhin kann man natürlich eine Bärlauch Suppe oder Soße zubereiten. Oder ihn als Würzmittel für Knödel, Spätzle, Kartoffeln oder auch Brot (backen) benutzen.

Will man ihn konservieren, geht das besonders gut als Pesto. Konservierung durch Öl und Salz also. Ich mische Bärlauch gerne mit den ersten Brennesseltrieben, frischen Gierschtrieben, kleine Löwenzahnblättern und was mir gerade noch über den Weg läuft. Ich gebe auch gerne etwas Parmesan und Cashewkerne dazu.

Wenn die Knospen der Blüten sich langsam bilden, können diese zu Bärlauchkapern verarbeitet werden. Hier findet die Konservierung also über Essig statt. Das kann man natürlich auch mit den Blättern machen.

Durch Trocknen und Einfrieren verliert der Bärlauch zwar nicht seinen Geschmack, aber seine Heileigenschaften schwinden dadurch sehr.

Generell bietet uns der Bärlauch wie alle Wildkräuter wertvolle Inhaltsstoffe, hier besonders viel Vitamin C und die Mineralien Kalium, Kalzium und Eisen. Der knoblauchähnliche Geruch und Geschmack kommt von flüchtigen Schwefelverbindungen.

Gesundheitlicher Nutzen des Bärlauch

Der Bärlauch ist ein intensiv wirkendes Blutreinigungs- und Entschlackungsmittel. Als solches ist er natürlich besonders in der Frühlings- und Fastenzeit angesagt. Also genau zu dem Zeitpunkt, wenn er wächst. Diese Pflanze hilft uns Magen, Leber, Darm, Niere, Galle und das Blut zu reinigen. Dadurch bestens geeignet für alle Arten von Verdauungsbeschwerden und wenn es darum geht die Ausleitungswege zu unterstützen. Er wirkt dabei antibakteriell, antiseptisch und gegen Pilze und auch Würmer (Parasiten)!! Bärlauch unterstützt insbesondere die Eiweissverdauung.
Bei Maria Treben beispielsweise ist zu finden, dass er weiterhin ausgleichend bei Blutdruckproblemen und Arterienverkalkung wirkt. Zudem mildert er Erkrankungen der Herzkranzgefäße.
Weiterhin wird Bärlauch empfohlen bei chronischen Hauterkrankungen, bei schlecht heilenden Wunden, bei chronischer Brustverschleimung, bei Rheuma und chronischer Immunschwäche.

Für die gesundheitliche Wirkung läßt sich Bärlauch auch zu Bärlauchgeist oder Bärlauchwein verarbeiten. Siehe beispielsweise bei Marie Treben.

Energetische Wirkung von BÄRLAUCH

Beim Bärlauch steht die reinigende Wirkung in jeder Hinsicht im Vordergrund. Wie wir ja schon unter der gesundheitlichen Wirkung gesehen haben. Energetisch gesehen heißt das Ballast und Trägheit loslassen und wieder in neuen Schwung kommen. Genau das, was wir nach dem Winter brauchen.
Also Pflanzenessenz hilft Bärlauch also auch seelischen Ballast loszulassen. Die Essenz bringt frischen Mut um Lösungen für alte anstehende Probleme zu finden, hilft Missverständnisse in einer Beziehung aufzulösen, und hilft loszulassen für nachtragende Seelen. Allgemein wird Ausgeglichenheit und Milde gefördert.

Passende Affirmation:„Ich erneuere mich auf allen Ebenen“

Impressionen vom Wegesrand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.