Transformation

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Transformation heute

Was ist eigentlich Transformation für Dich? Wie fühlt es sich für Dich an? Oder hältst Du es eher für esoterischen Humbuck?

Ich denke, dieses Thema stellt sich für jeden etwas anders dar, da doch jeder an einem anderen Punkt in seinem Leben steht. Jeder einen anderen Bewusstseinszustand hat und jeder unterschiedliche Wege geht, mit den Dingen, die ihm im Leben begegnen, umzugehen.

Deshalb möchte ich das Thema aus meiner ganz persönlichen Sicht beleuchten. Vielleicht inspiriert Dich das ein oder andere. Vielleicht kannst Du eine Einsicht mitnehmen oder es einfach mal aus dieser Sicht auf Dich wirken lassen.

Einflüsse

Es gibt eine lange Zeit in unserem Leben, wo viele Einflüsse auf uns einströmen und wir sie komplett verinnerlichen. Das ist ganz besonders in den ersten sieben Lebensjahren so. Dann lässt es immer mehr nach. Aber in diesen sieben Lebensjahren werden wir extrem geprägt. Und was prägt uns da?

Alles, was um uns herum geschieht.
Alles, was wir gesagt bekommen.
Alles, was wir erleben aber auch
alles, was andere erleben und wie sie es emotional erleben.
Ja ein Kleinkind nimmt alle Emotionen um sich herum wahr. Das heißt auch die Emotionen der Menschen, mit dem es in Kontakt kommt. Sein Unterbewusstsein ist weit geöffnet und das Kleinkind nimmt ein großes Vielfaches von dem wahr, was uns selbst heute möglich ist.  Und das alles fließt in sein Unterbewusstsein ein, wird dort abgespeichert.

Hinzu kommt, dass wir auch schon einiges ererbt haben, was unsere Eltern und Großeltern in ihrem Leben erfahren haben. Ja, die Epigenetik lehrt uns heute, dass auch Erfahrungen und deren Bewertung weitervererbt werden. Es gibt Menschen, die der Meinung sind, dass wir auch alle Erfahrungen aus früheren Leben in uns gespeichert haben, im Zellgedächtnis sozusagen. Inwieweit wir das in diesem Leben erfahren und erkennen, lass ich an dieser Stelle einmal offen, denn da sollte jeder zu seiner eigenen Wahrheit finden.

Wichtige Lebensfragen

Wenn wir diese Fülle an Information, Erleben, Ererbtem usw. anschauen, da stellt sich doch irgendwann die Frage: „Wer sind wir eigentlich?“
Was wirkt in uns? Was sind wirklich wir und wo wirken die Meinungen und Glaubenssätze unserer Eltern, Lehrer, Kindergärtner, Großeltern ….? Haben wir das schon überprüft? Haben wir wirklich all unsere „Wahrheiten“ dahingehend untersucht, ob es wirklich unsere sind und ob es wirklich wahr ist?

Ich glaube, das ist ein ganz entscheidender Punkt im Leben eines Jeden. Zu überprüfen, ob die Dinge, die wir denken wirklich wahr sind. Denn Gedanken lenken uns im Leben. Ja Gedanken haben nicht nur Einfluss auf unser Verhalten, sondern können sogar Materie verändern. Das ist ein ganz wichtiger Punkt, der uns oft nicht bewusst ist. Wir werden zu dem was wir denken. Also höchste Zeit uns das bewusst zu machen.

Transformation in diesem Sinne heißt für mich alles zu untersuchen, zu hinterfragen, was sich nicht gut anfühlt. Was geschieht da in mir? Warum berührt mich etwas so sehr, dass es mir nicht gut tut. Oder auch die Frage, warum habe ich immer wieder ähnliche Erlebnisse und kann es einfach nicht vermeiden, obwohl ich es im Kopf doch schon lange verstanden habe. Warum scheint mein Verstand oft zu schlafen und ich reagiere wie auf Autopilot? Hast Du Dir diese Fragen schon gestellt?

Unterbewusstsein

Ich denke, da kommt einfach unser Unterbewusstsein zum Tragen. Wir denken immer nur wir haben alles mit unserem gut geschulten Verstand bestens im Griff. Das haben wir doch schließlich in der Schule gelernt und im Beruf schon oft erlebt. NEIN! Irrtum. Wenn wir wirklich gut sind, schafft unser Verstand ca. 5%. Der Rest ist unser Unterbewusstsein. Ist Dir das klar? In all seinen Konsequenzen?

Ich empfinde es so, dass seitdem mir das klar ist, es mir einfacher fällt mich den Dingen zuzuwenden. Denn sie sind sowieso in mir und nehmen Einfluss. Ich finde es ist eine gute Aussicht, wenn Verstand und Unterbewusstsein sich besser kennen und in die gleiche Richtung laufen. Ja, ich glaube es ist der Schlüssel dafür, dass wir unsere Leben gestalten können. Dass wir das Ruder übernehmen.

Hürden

Na Bestens, dann ist ja alles ganz einfach, wir müssen ja bloß ……!
Naja, nicht unbedingt. Denn dieses Hinschauen, dieses Bewusstmachen, kann auch ganz schön anstrengend und oft schmerzhaft sein. Und genau das nenne ich Transformation. Wenn sich alter Schmerz löst, wenn sich alte Glaubenssätze überflüssig machen, wenn sich grundlegend etwas in uns verändert durch eine andere Sichtweise und wir mit diesen alten Themen in Frieden, in die Liebe und in die Annahme kommen.

Warum ist das schmerzhaft für uns? Weil unser Verstand, unser Ego festhalten will. Alles, was uns da lenkt, haben wir uns so zusammengeschustert, weil es irgendwann vielleicht mal schmerzhaft war, es anders zu händeln. Aber das ist lange vorbei, die Zeiten haben sich lange verändert. Unser Verstand tut jedoch noch immer alles, damit wir das nie mehr erleben. Und so schneiden wir uns von Persönlichkeitsanteilen ab, wir unterdrücken Emotionen, wir handeln aus längst überholten Emotionen heraus. Wo sind wir da noch Herr unseres Lebens oder Erlebens? Und all diese Erfahrungen sind abgespeichert in unserm Körper und beeinflussen unseren Geist, durch Gedanken, die vielleicht schon lange nicht mehr wahr sind oder gar nicht unsere sind.

Insofern kann ich nur aus meiner Erfahrung sagen: ich erlebe es so, dass wir in einer sehr aufwühlenden Zeit leben. Alles will ans Licht. Alles was nicht wirklich zu uns gehört, will überprüft werden und macht sich so lange bemerkbar, bis wir es endlich wahrnehmen. Der Eine spürt das schon deutlicher, der Andere hält es noch für Schicksal oder schlechte Phasen.  Für mich braucht es den bewussten Blick nach innen. In sich hineinspüren. Was zeigt sich im Körper? Wo fühlen wir was? Aber auch die stille Beobachtung unserer Gedanken ist ein wichtiger Schritt, den Dingen auf die Spur zu kommen. Und wie gesagt, unser Verstand rebelliert heftig.

Der Weg

Ja, wir haben heute viele Möglichkeiten diese Prozesse zu unterstützen und Dinge aufzulösen. Und hinterher fühlt es sich wirklich gut an und oft auch leicht. Aber im Prozess selbst, kann es uns ganz schön beuteln. Aber auch hier ist die Annahme des Prozesses der erste Schritt, der alles leichter macht.

Meine Erfahrung: wenn es mir gelingt den Widerstand aufzugeben und in die Annahme der Gefühle zu gehen, dann öffnen sich Wege, dann beginnen sich die Dinge zu verändern.

Wenn Du Phasen der Unsicherheit hast oder Fragen auf Deinem Weg, wenn Du Dir Unterstützung wünschst, dann ruf mich gerne an. Lass uns darüber sprechen, ob und wie ich Dir auf Deinem Weg weiterhelfen kann.
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